Update! Neues Datum! Gegenkundgebung „Den Rechtsruck stoppen – Der AfD entgegentreten“

Update!
Die AfD hat ihren Infostand/Kundgebung für Samstag den 23.09. abgemeldet und auf Freitag, 22.09. vor verschoben!

Das bedeutet dass auch wir unsere Gegenkundgebung auf Freitag vor verschoben haben, um den Rechten nicht die Straße zu überlassen!

Gebt die Info weiter! Freitag, Antifaschistische und Feministische Gegenkundgebung, 12-15 Uhr in der Nürnberger Straße südlich von P&C!

Am 22.09. wird die AfD zum letzten Mal ihren Infostand für die
Bundestagswahl 2017 in Erlangen aufbauen. Am Tag darauf wird sich
entscheiden, ob die Partei in den Bundestag einzieht und somit ihren
Beitrag zur autoritären Formierung der Gesellschaft weiter intensivieren
kann.

Die politischen Punkte der AfD wurden über die letzten Jahre mehr als
klar. Sozialchauvinismus und Rassismus, völkischer Nationalismus und
Antifeminismus dominieren das Parteiprogramm. Genauso wurde klar, was es
bedeutet wenn der AfD und ihren Freund_innen kein Widernstand geleistet
wird, wenn sie es schaffen den Diskurs weiter nach rechts zu schieben.
Die rassistische Stimmung in der deutschen Gesellschaft schlägt sich
unmittelbar in Gewaltakten nieder. Die Zahl der Bedrohungen und Angriffe
auf geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund sind in
den letzten Jahren massiv angestiegen und längst Alltag geworden. Von
institutioneller Seite werden nicht die Rassismen sondern Migrant_innen
zum Problem erklärt, was sich in ASylrechtsverschärfungen und einer
verstärkten Abschottungspolitik äußert und somit rechte Gewalt weiter
legitmiert. Ertrinkende Menschen vor den Mauern der Festung Europa sind
Folge dieser Politik. Anstatt Menschen Schutz zu bieten, bekämpfen die
europäischen Regierungen sie aufgrund ihrer Herkunft. Benennen wir es
als das was es ist: Rassismus!

Um den Rassist_innen auf der Straße zu begegnen braucht es
Organisierung. Gegen die rassitischen Politiken müssen wir mit einer
radikalen Kritik für eine solidarische Gesellschaft streiten!

Unterstützt die Aktivitäten gegen die AfD und kommt am Samstag vor der
Wahl auf die Straße! Für ein konsequentes Vorgehen gegen rechte Umtriebe!

Antifaschistische und feministische Kundgebung
Freitag, 22.09. – 12 Uhr
Gegenüber P&C in der Nürnberger Straße

Update: Achtung! Nazikundgebung am 29.07. in Erlangen

Am Samstag, den 29.07. hat der neonazistische „III. Weg“ eine Kundgebung in Erlangen angemeldet.

Die Nazikundgebung findet am Rathausplatz in Erlangen statt und ist von 11 – 13 Uhr unter dem homophoben Titel „Homo-Propaganda stoppen“ angemeldet.

Es gibt eine angemeldete Gegenkundgebung von „Aktion Courage“ am gleichen Ort auch ab 11 Uhr.

Kommt Samstag früh in die Erlanger Innenstadt.

Alerta!

Repression gegen Antifaschisten in Erlangen

Von dem „Unterstützer_innenkreis SoKo Kreide“, kopiert von linksunten.indymedia:

In der Nacht vom 28. auf 29.04. wurden zwei Antifaschisten in Erlangen von Polizisten in der Innenstadt aufgegriffen und direkt in Gewahrsam genommen. In der Erlanger Innenstadt wurden zuvor antirassistische und antinationalistische Parolen entdeckt, die auf den Boden gesprüht wurden und vermutlich in Zusammenhang mit dem AfD Stand stehen, der tags darauf am selbigen Ort stattfand. Der Verdacht auf Sachbeschädigung(!) reichte der Erlanger Polizei aus direkt bei der Nürnberger Staatsanswaltschaft eine Hausdurchsuchung bei den Betroffenen anzufordern. Da die angerufene Staatsanwältin den Durchsuchungsbeschluss erteilte, stellt sich die Frage, seit wann Häuser wegen angeblichen Kreidemalereien durchsucht werden oder was die Erlanger Polizei der Staatsanwältin tatsächlich für „Notwendigkeiten“ für eine Hausdurchsuchung aufgezählt hat.

Wie sorgfältig und engagiert die Polizei ihrem Ermittlungsauftrag nachgeht – wenn die vermutete politische Meinung der Beschuldigten nur stimmt – bewies sie damit, dass während der ganzen Nacht mindestens ein halbes Dutzend Polizeibeamt_innen an dem „Fall“ dran waren. Allein vier Polizist_innen machten sich gegen 5 Uhr morgens auf, um die Mitbewohner_innen der Beschuldigten mit wildem Gehämmer an die Haustür aus dem Schlaf zu reißen und anschließend die Wohnräume in Abwesenheit der Beschuldigten und zeitweise ohne Zeug_innen zu durchsuchen. Eine Mitbewohnerin wurde währenddessen dreist angelogen, dass die Zwei zehntausende Euro Sachschaden durch hunderte von Graffitis angerichtet hätten.

Die Betroffenen mussten währenddessen auf der Polizeiinspektion ED-Behandlungen inklusive gründlicher Körpervermessung, Fingerabdrücke und Photos für die polizeiinterne Kartei über sich ergehen lassen.

Mit diesem Wissen über den unbedingten Tatendrang der Polizei lässt sich auch die seit Jahren regelmäßig geäußerte Forderung von Polizeigewerkschaft bzw. ordnungsaffinen und/oder überwachungsliebenden Innenpolitiker_innen nach Aufstockung der Polizeikräfte aufgrund einer angeblichen Überlastung der vorhandenen Beamt_innen nachvollziehen.

Trotz ihres Eifers, die antirassistischen und antinationalistischen Parolen durch die Erlanger Stadtreinigung bis zum Morgengrauen aus dem Stadtbild entfernen zu lassen, ließ es sich die Staatsmacht nicht nehmen, den Beschuldigten ein Verfahren und schließlich innerhalb kürzester Zeit einen Strafbefehl wegen Sachbeschädigung aufzudrücken. So schnell, dass die Beschuldigten bis dahin keine Chance hatten sich selbst oder durch Ihren Anwalt dazu zu äußern oder dass Akteneinsicht gewährt wurde. Beides stellt einen eklatanten Verstoß gegen die Strafprozessordnung dar. Worin das im Strafbefehl angemerkte „besondere öffentliche Interesse“ und die für den Vorwurf der Sachbeschädigung wesentliche, „nicht nur unerhebliche und nicht nur vorübergehende“ Veränderung des Erscheinungsbilds einer fremden Sache bestehen sollen, lässt sich weder mit juristischem Sach-, noch mit gesundem Menschenverstand erschließen. Vielmehr erscheint das Verhängen zweier Geldstrafen zu je 30 Tagessätzen als ein politisch motiviertes Vorgehen der Staatsmacht, um jegliches antifaschistisches Engagement im Keim zu ersticken.

Dieser Einschüchterungsversuch und die Repression der Polizei und Justiz darf nicht im Stillen und unwidersprochen verbleiben. Macht solches Vorgehen des Staates öffentlich und verhaltet euch solidarisch mit Betroffenen!

Da Einspruch eingelegt wurde, hat das Amtsgericht Erlangen nun zum Gerichtsverfahren geladen. Die öffentliche Verhandlung findet am 12.07.2017, 09.45 Uhr im Saal 5 (EG) in der Mozartstraße 23 statt. Wir rufen dazu auf den Prozess solidarisch zu begleiten.

Antifaschismus ist und bleibt notwendig nicht kriminell!

Unterstützer_innenkreis „Soko Kreide“

Punkt Exe / Soliparty

Soliparty

Wir laden am 14.06. ab 23 Uhr ins Selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum Erlangen.
Es erwartet euch eine galante Mischung elektronischer Musik

Support your local Gruppe Antithese!

Party for your right to fight!

Techno / Disco Funk / Electronic / Detroit Techno / Wave / Dark Rap

von Anika, Yulla, Ypsilon und Oliver Sudden

Facebook-Event

Gedenken an İsmail Yaşar und Abdurrahim Özüdoğru in Nürnberg

Von „Antifaschistischer Initiative – Das Schweigen durchbrechen!“

Am 9. Juni 2005 wurde İsmail Yaşar im von ihm betriebenen „Scharrer Imbiss“ vom Nationalsozialistischen Untergrund brutal hingerichtet. Nur wenige Tage später wollte er Deutschland nach 27 Jahren Arbeit verlassen. Der rassistische Terror des NSU verhinderte dies.
Bereits am 13. Juni 2001 war Abdurrahim Özüdoğru in seiner Änderungsschneiderei den rassistischen Mördern zum Opfer gefallen. Er lebte schon fast 30 Jahre in Deutschland und arbeitete hauptberuflich als Metallfacharbeiter.

Wir rufen dazu auf, den beiden Ermordeten an den Tatorten zu gedenken.

Niemand wird vergessen! Hiç unutmadık!

9.6. | 9:45 Uhr | Scharrerstraße

13.6. | 16:15 Uhr | Ecke Siemens-/Gyulaer Straße

Rassismus tötet! Rasizm öldürüyor!

NSU-Komplex auflösen! NSU Kompleksi Çözülsün!



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